Schwarzpappel
( Populus nigra )
Familie der Weidengewächse
Pappel, Alber, Alberbaum, Bellen, Muckenbaum, Madenbaum, Sarbachbaum, Salbenbaum, Sarbaum.
Namen für die Knospen : Alberbroß, Pappelknöpfe, Pappelknospen
April
März - April
frische Rinde, junge Blattknospen, vor der Blüte geerntet
ein bis 30 Meter hoher Baum, die Blätter haben gelblich hervortretende Rippen.
Die Rinde wirkt : Krankheiten der Harnorgane, bei Bronchialkatarrh, Brustfellentzündung, Gicht, Rheuma, Ischias, Wechselfieber, starker Verschleimung, Blasenschwäche alter Leute. Harnsäureausschwemmend, bei Entzündungen
Pappel - Essenz wird angewendet bei Quetschungen, Verstauchungen, Verrenkungen. Eine Salbe aus den harzreichen Winterblüten der Pappel wird gegen Husten, Halsschmerzen, Schnitt -, Stichwunden und Kratzwunden eingesetzt.
keine bekannt
ätherischesÖl, Flavonoide, Gerbstoffe, Harz
Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :
Pappel - Essenz : 1 Teil frisch gequetschte Pappel-Knospen werden mit der vierfachen Menge 70 % igen Alkohol angesetzt und 8 Tage in der Wärme ziehen gelassen.
Pappel - Salbe : Zubereitung siehe Silberpappel
Pappel– Salbe 2 :
4 Teile getrocknete Pappelknospen,
1 Teil fein zerstoßenes Bilsenkraut, in 3 Teilen Wasser 2 Stunden ansetzen
( Gift ) 12 Teile Schweinefett .Alle Zutaten zusammen solange erhitzen, bis das Wasser verdunstet ist und eine schmierige Masse entstanden ist. Die Masse durch ein Tuch pressen und in einem sauberem Gefäß aufbewahren.
Eine kühle Salbe für entzündete Stellen und Hämorrhoiden, hilft auch gegen Gichtschmerzen. Nicht zu lange Lagern.
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Galt im alten Griechenland als Beerdigungsbaum, war Mutter Natur geweiht. In Irland wurde der von den Sargmachern benutzte Messstab aus Pappelholz gemacht. In Mesopotamien wurden die Leichen mit Pappelteilen geschmückt. Die zitternden Blätter sollen die im Wind treibenden Botschaften der Götter und Geister auffangen können.
Pappelsalbe war bereits im Mittelalter bekannt und wurde über viele Jahrhunderte als kühlendes Schmerzmittel eingesetzt
Die Pappel
Pappelsalbe hilft bei Verbrennungen, Wunden und Hämorrhoiden, Gelenk- und Gliederschmerzen
Tee hilft bei Rheuma, Gicht, Blasenleiden, Erkrankung der Prostata. Dafür 1 Teelöffel Pappelknospen übergießen, 5 min. ziehen lassen, 2 Tassen täglich.
Salbe: 100 g Pappelknospen, 250 g Olivenöl kaltgepreßt, 45 g Bienenwachs Knospen zerquetschen, im Glas mit Öl übergießen, gut verschließen und an einen warmen stellen. Nach 2 Wochen Öl erwärmen, nicht kochen dann abseihen. Wachs in Öl auflösen. Kühl aufbewahren.