Seidelbast,gewöhnlicher
( Daphne mezereum )
Familie der Seidelbastgewächse
Bergpfeffer, Brennwurz, Buschweide, Elendsblume, Giftbäumlein, Giftblume, Giftbeere, Holzmännlein, Hundsziegel, Kellerhals, Kellerkraut, Pfefferstrauch, Rechbeere, Seidelbaum, Deutscher Pfeffer, Waldlorbeer, Warzenkraut, Zahnwehholz. Menschendieb, Menschenmörder, Seidelbaum, Süßbast, Pfefferblume, Pfefferbusch, Pfele, Pfelle, Pfeller, Quälerhals, Rechbeere, Schallkraut, Tschillingen, Warzenbast, Wolfsbast, Zeiland, Ziegling, Ziland, Zilang, Zilander, Ziler, Zilinder, Zilunder, Zillingen, Zwillinder.
Februar, März, April
Frühjahr
Rinde, Blätter Beeren
Ein kleiner Strauch mit graubrauner Rinde, die Blüten sind ungestielt, rot, sitzen in den Laubknospen der im Vorjahr abgefallenen Blätter.
Nur in der hom. Verdünnung und auch dann nur nach Anord-
nung des Arztes bei :
nächtlichen neuralgischen Schmerzen, wenn sie durch Nässe
Es wird auch die Anwendungsmöglichkeit gegen Magenkrebs, Knochenfraß,
Die Rinde wird äußerlich als blasenziehendes Mittelangewendet.
Wie schon geschrieben, ist die gesamte Pflanze stark giftig und sollte
nur nach Anordnung des Arztes angewendet werden. Anwendung durch den Laien ist in jedem Fall zu unterlassen. Die Beeren sind durch eine besondere Schärfe sehr giftig.
Daphnetoxin, Mezereumharz, Daphnin
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Früher verwendete man die giftigen, im Mund und Hals scharf brennenden Beeren als starkes Abführmittel, die Anwendung war allerdings mit viel Gefahren und schweren Nebenwirkungen verbunden.
Die Rinde war ein Bestandteil des sogenannten spanischen Fliegenpflasters, einem Mittel das aufgelegt wurde und gegen Zahnschmerzen, Kopfschmerzen und Blutandrang zum Kopf verwendet wurde.