Stiefmütterchen

( Viola tricolor )

 

Familie der Veilchengewächse

 

 

Dreifaltigkeitskraut, Freisamkraut, Tag- und Nachtblümlein, Feldveilchen, Muttergottesschuh, Ackerviole, Denkblümchen, Jesusblümchen, Jelängerjelieber, Stiefkindle. Wildes Stiefmütterchen, Ackerstiefmütterchen, Drei Farbenes Veilchen. Ackerveilchen, Adah, Ankell, Ackermuhh, Denkeli, Denkblümleim, Drei-faltigkeitskraut, -blume, Frauenschuhlein, Freisamkraut,   Garbocklein, Jelänger-jelieber, Jesusblümlein, Kathnnchen; Samtblümlein, -veieli, -adah; Schwieger-, Schwelkeblume, Siebenfarbenblume, Stiefkinder, Tag- und Nachtblumlem, Unnütze Sorge.

 

 

                           

April - September

                      

Sommer

               

Blätter, Blüten und Wurzeln

 


 

     

bekannt

 


 

 

 

            

               

Der Aufguß ( 20 g auf ½ Liter Wasser ) wird angewendet bei :

Man nimmt eine kleine Dosierung, da leicht Brechreiz hervorgerufen werden kann. Harntreibend, schweißtreibend, stoffwechselfördernd, Gelbsucht, Arterienverkalkung, Verkalkung der Harnorgane, Bettnässen,

Erschöpfungszustände, Nierenschwäche.  Hautjucken, Förderung der Schleimsekretion, Reizlinderung der Atemwege. Gesunde Menschen sollten den Tee nicht über längere Zeit trinken, da es zu Hautausschlägen, Skrofeln undübelriechender Harnausscheidung führen kann. Das Pulver ( etwa 1-2 g ) wird gegen schmerzhafte, mit Fieber einhergehendem Gelenkrheumatismus verwendet. Bei Gicht wirkt der Tee schmerzlindernd und beschleunigt die Heilung, bei Blasenkatarrh, Nierenleiden, Rheuma. Er ist ein Hauptmittel gegen Skrofel- und Hautkrankheiten der Kinder. Die Wurzel, wie die aller Veilchen, erregt Brechen

 

 

                          

Als Umschlag  oder Auflage bei :

Milchschorf der Kleinkinder.Hautjucken.Bei Hauterkrankungen, chronischen Ekzemen,Hautentzündungen, Krätze, Geschwüren.

 

 

 

Bei Einnahme größerer Mengen, sowie Anwendung über eine langen

Zeitraum, können Übelkeit, Erbrechen und Hautprobleme entstehen.

 

 

Salizylsäure, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Karotinoide, Pflanzensäuren, Kumarine, etwas Saponine

 

Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :

Als Dosierung für den Aufguß werden 2 Teelöffel ( etwa 3 g.) pro Tasse genannt.

 

 

Die Heilwirkung der Pflanze wird erst im 16. Jahrhundert erwähnt. Als Anwendungsgebiete werden krampfartige Zustände kleiner Kinder, gegen Milchschorf der Kinder, bei Lungenkrankheiten und Keuchhusten, als Blutreinigungsmittel bei Hauterkrankungen aber auch als schweißtreibendes, wundheilendes Mittel.

 


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