Teestrauch

( Camelia sinensis )

 

Familie der Teegewächse

 

 

schwarzer Tee

 

 

-/-

Mehrmals jährlich

 

Die Blattspitzen

 


Der Strauch kann bis 4 Meter hoch werden, beheimatete ist die Pflanze in Südchina, Assam, Kambodscha, Burma. Angebaut wird die Pflanze in Indien, Sri Lanka, Pakistan, Indonesien, Argentinien, Peru, Ostafrika, Rußland, Türkei, Iran

 


 

 

 

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Die Wirkung der Teeblätter beruht hauptsächlich auf dem Koffeingehalt.

Tee, der 2 – 3 Minuten zieht wirkt anregend auf das Nervensystem, bei einer Ziehzeit von 5 – 6 Minuten wirkt der Tee beruhigend.

Schwach gebrühter schwarzer Tee ist ein klassisches Mittel bei Magen- Darmbeschwerden, Durchfall, Erbrechen, Brechdurchfall.

 

 

uninteressant

 

 

keine bekannt, bei Genuß großer Mengen kann es zu Unruhe und Muskelzittern kommen.

 

2,5– 4,5 % Koffein, Theophyllin, Theobromin, Saponine, Gerbstoffe, etwas ätherischesÖl

 

 

 

Erstmals wurde der schwarze Tee um 2700 v.Chr. in China erwähnt, Tee wurde aber erst 700 v.Chr. zum allgemeinen Getränk. Um 810 n. Chr. Kam der Tee nach Japan. Im Jahre 1610 kam der Tee nach Holland, von dort aus verbreitete er sich über ganz Europa. Durch den holländischen Leibarzt am Hofe des brandenburgischen Kurfürsten in Berlin kam der Tee im Jahre 1675 nach Berlin. Kurz danach war der Tee als Droge unter dem Namen Herba Theae in Apotheken erhältlich.

Die Kräuterbücher des 17. Jahrhunderts führten den Tee als magenstärkendes, verdauungsförderndes, schmerz- und durchfallstillendes Mittel auf.

Besondere Aufmerksamkeit wurde immer auf die schlafhemmende, anregende Wirkung gelegt.