Thymian

( Thymus vulgaris )

 

Familie der Lippenblütler

 

 

wilder Thymian, Quendel, Feldkümmel, echter Thymian, Gartenthymian, Chölm, Demut, Kunerle, spanisches Kutelkraut, römischer Quendel, welscher Quendel, Zimmeslein, Zimmis

 

 

                              

Mai -  Juni

                      

während der Blüte

                  

Blätter und Blüten

 


           

eine aufrechte, strauchähnliche  Pflanze, mit kleinem blauen Blüten, die um den Stängel stehen.

 


 

 

                       

Der Tee - 1 Teel. pro Tasse Wasser - zeigt gute Wirkung bei :

Erkrankungen der Bronchien, Keuchhusten, Lungenverschleimung, zur Reinigung der Lunge, feuchter Schleim der Lunge wird getrocknet und kann abgehustet werden, bei krampfartigen Schmerzen der   Menstruation, mit Beigabe von Weißwein hat der Tee gute Wirkung bei Asthma, bei Magenverschleimung, Magenbrennen, Leberbeschwerden, bei Bleichsucht und Nervenschwäche, chronischem Magenkatarrh, Durchfällen, gegen Haken- und Peitschenwürmer. Bei Harnfluß, Problemen mit der Monatsregel, auch bei schmerzhafter Regelblutung, Nierenleiden, Blasenkatarrh, Blähungen, Lungenentzündung, bei nervöser Überreizung und Depressionen.

DasÖl gegen Blähungen und Koliken.

 

Professor Leyden empfahl Thymoldämpfe ( 0,25  auf 500 Teile Wasser ) gegen Bronchits mit Fäulniserscheinung und Keuchhusten.

 

Das Thymol als ätherischer Auszug des Thymians wird in Gaben zu 0,05 – 0,1 g, gelöst in Glyzerin o. Ä., gegeben bei unregelmäßigen Verdauungsvorgängen, Magenerweiterung, Halsbräune ( infektiöse Halserkrankung ), Schleimflüssen, auch als Fiebermittel, bei Gelenkrheumatismus. Tageshöchstdosis wird mit 0,5 g angegeben.

 

 

                           

Auf Spiritus angesetzt erhält man ein Mittel gegen :

Rheuma, erfrorenen Glieder, Gliederzittern und allgemeine Nervenschwäche.

Der Tee zum spülen bei Zahnfleisch und Mundschleimhautentzündung.

Kräuterkissen : bei neuralgischen Gesichtsschmerzen, Verkrampfungen.

DasÖL zum einreiben bei : Rheuma und Verstauchungen, Schwellungen, Schlaganfällen, Multipler Sklerose, Verstauchungen, Gliederschmerzen, Verrenkungen, Muskelschwund.

 

Thymiansaft mit Essig vermischt als Auflage gegen Blutergüsse unter der Haut.

 

 

 

nicht bei einer Schädigung der Schilddrüse anwenden, hier können auch kleinste Mengen weitere Schädigungen zur Folge haben. Anwendung auf Mittel gegen Würmer ist überholt, hier stehen bessere Medikamente zur Verfügung. Thymol- Öle dürfen nicht innerlich verwendet werden ( Schädigung der Schilddrüse ).

Bei zu hoher Dosierung können Leibschmerzen und Kollaps auftreten.

 

1– 2,5 % ätherisches Öl, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Triterpene, 

 

Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :

Bei Erkältungen wird der Tee vor den Mahlzeiten genommen.

 

 

Teebereitung : hier nimmt man 1 gehäuften Teel. pro Tasse, nur brühen, nicht kochen.

 

Als Badezusatz nimmt man 250 g.

 

Der Dampf ist auch zum inhalieren geeignet.

 

Thymian- Tinktur : Blüten werden in eine Flasche gefüllt und mit 40 % igem Kornaufgegossen.14 Tage in der Sonne ziehen lassen und abgießen.

 

Thymian-Öl  : Hier werden die Blüten mit einem guten Öl ( kaltgepreßtes Olivenöl ) übergossen und auch 14 Tage in der Sonne  stehen gelassen.

 

 

Thymian - Sirup : Immer eine Schicht Blüten und Stengel und eine  Schicht Rohzuckerin ein Glas geben. Man soll  die Blüten mit feuchten Händen anfassen,damit die Mischung nicht zu trocken wird.  Alles zusammen bleibt 3 Wochen stehen und wäscht dann die Blüten und Stengel in wenigWasser aus. Die  Flüssigkeit wird jetzt zu einem Sirup verkocht. Dieser Sirup darf nicht zu dünn und nicht zu dick sein, am Besten ist es, wenn man die Flüssigkeit 2x aufkocht und überprüft.

 

 

 

Um einen Ort, oder die Wohnung, zu reinigen kann man Thymian verräuchern. Eine Stelle an der wilder Thymian wächst ist ein besonderer Kraftplatz, ein Energiezentrum.

Verschiedene Arten werden bereits in der Antike genannt. Im 12. Jahrhundert wurde Thymian von der heiligen Hildegard von Bingen erwähnt. Im 17. – 18.

Jahrhundert wurde Thymian, neben der Arzneiwirkung, als Würzpflanze Angebaut und fand auch Verwendung bei der Wurstherstellung.


Thymian, ganze Pflanzeblühendes Thymiankraut