Waldrebe,aufrechte oder Clematis
( Clematis recta )
Familie der Hahnenfußgewächse
Blätterzug, Brennkraut, Brennwurz
Juni und Juli ( wildwachsende Arten )
-/-
Blätter
Die Waldrebe wird unter der lateinischen Bezeichnung Clematis in den meisten Gartenmärkten als Zierpflanze angeboten. Es ist eine Rebenart und erscheint in unterschiedlichen Blütenfarben.
Homöopathisch wird die Waldrebe gegen Quecksilbervergiftung, Gichtknoten, Gelenkrheumatismus, Flechten, unreine Ausschläge, skrofulöse Augenentzündung, Geschlechtskrankheiten genannt
Wurde das Blattpulver zum aufstreuen auf wildes Fleisch und faulige Geschwüre genutzt.
In einem Kräuterbuch findet sich Folgendes :
Gmelin berichtet 1772 : „ In dieser Pflanze hat Störk neuerlich vorzüglich Heilkräfte entdeckt; er hat sie im höchsten Grade der Schwermut, in hartnäckigen und langwierigen Kopfschmerzen, in vielen Krankheiten der Knochen, besonders solchen, die in Verbindung mit der Lustseuche stehen [ Syphilis ] in allgemeiner Verderbtheit der Säfte von dieser Art, in Krebsschäden, in Rauden, in fressenden und schwammigen Geschwüren äußerst wirksam befunden und in einer eigenen Abhandlung, die auch in unsere Muttersprache übersetzt worden ist.. Er hat sie in Gestalt eines Aufgusses oder Extrakts, und wenn die Krankheit zugleich auch äußerlich war, in Gestalt eines Pulvers oder einer Bähung verordnet“
keine bekannt
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Ein Waldrebenöl gegen langwierige Hüftschmerzen und Gliederschmerzen, Harnbeschwerden und Lendenstein findet sich in einem alten Kräuterbuch : Nimm Waldrebe und zerhack die Blätter zu kleinen Stücklein, lege die in Rosenöl in ein Glas und stopf´s oben zu und stells an die Sonne.
