Walnuß

( juglans regia )

Familie der Walnußgewächse

 

Baumnuß, welsche Nuß, echte Walnuß, Welschnuß, nussbaum, Grübelnuß Steinnuß, Kober-, Pferde-, Roßnuß, Schafnuß, Meisennuß, Johannisnuß.

 

 

                            

Mai

                     

Frühjahr oder Herbst

                 

Blätter und Früchte


 

      

der Baum wird bis 20 Meter hoch, die Blätter sind oval gesägt, die Blüten bilden längliche grüne Kätzchen.

 


 

 

                        

Die im Juni gesammelten ( frisch getrocknet ) ergeben einen Tee, der eine blutreinigende Wirkung hat, blutverbesserte Wirkung gegen Magenverschleimungen, Durchfall, Rheuma, Zuckerkrankheit und Gelbsucht, skrofulöse Kinder sollen,neben den Bädern, auch täglich eine kleine Tasse Tee trinken. Kräftigungsmittel. Bei Magen- und Darmkatarrh und Wurmleiden, fördert die Verdauung, verbessert das Blutbild. Die Blätter ( 10 g pro Liter Wasser ) werden gegen Skrofelkrankheiten genannt. Größere Mengen Walnuß treiben Bandwürmer aus.

 

 

 

                     

Die Bäder und Auflagen helfen bei : Hautausschlag, Skrofuloseder Kinder , Ekzeme, Akne, Geschwüre, Hauterkrankungen. Bei eitrigen Geschwüren. Bei geschwollenen Lymphdrüsen in

Hals und Nacken. Bei Herpes.

                                             

 

 

keine bekannt, allerdings können bei empfindlichen Personen Magenbeschwerden, aufgrund des hohen Gehaltes an Gerbsäure, auftreten.

 

 

 Gerbstoffe, Juglon, Flavonoide, Pflanzensäuren, etwas ätherisches Öl

 

 

Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte :

 

Teebereitung : Man nimmt 1 -2 Eßl. Blätter auf 1 / 2 Liter kochendes Wasser. Davon können täglich 3 - 4  Tassen getrunken werden.

  

Für ein Vollbad werden 400 - 500 g Blätter in 2 Litern Wasser aufgekocht und dem Badewasser beigemischt.

 

 

Dioskurides empfahl die Walnuß, in einem Gemisch, als Mittel gegen Pfeilgift, gegen Hundebisse und als Wurmmittel. Die grünen Nußschalen wurden als Haarfärbemittel eingesetzt. Die Römer brachten die Walnuß in des mittelalterliche Deutschland.

Pietro Mattioli ( 1500 – 1577 ) empfahl den Wurzelsaft der Pflanze als sehr starkes Abführmittel.

  

 

Walnusslikör :

Unreife, noch grüne, Früchte werden in 4 Teile geschnitten, mit Zimt und einigen Nelken in Branntwein oder Korn für ca. 8 Tage ansetzen. Dann wird Flüssigzucker hinzugegeben und die ganze Mischung mindestens 4 Wochen zum reifen an einen warmen Ort gestellt. Pro Liter Branntwein nimmt man ca. 30 Früchte.