Ysop

( Hyssoppus officinalis )

Familie der Lippenblütler

 

Hysop, Ispenkraut, Weinespenkraut, Eisewig, Eisop, Eisewitt, Gispel, Joseple, Ispen, Gartenispen, Kirschenseppli, Kilchenschoppen, Kirchenysop, Klosterysop, Sepli, Weinespe

 

 

                            

Juli - September

                         

Juli - August

                  

Blätter und Blüten

 


 

        

Die Pflanze wird zwischen 30 - 60 cm hoch, die Blüten sind blau-violett. Geruch und Geschmack sind aromatisch.

 


 

 

 

                           

 

Der Tee - 1 Teel. auf eine Tasse Wasser - wird angewendet bei :

Hals- und Brusterkrankungen, Nachtschweiß, Rheuma, Magen- und Darmbeschwerden, Darmschmerzen, gegen Wassersucht und Würmer, ein kräftig anregendes Mittel, bei Husten, hilft gegen Wasser – und Gelbsucht, bei

Schwächen der Verdauungs- und Lungenorgane,  bei Brustkrämpfen. Menschen mit einem labilen Nervensystem sollten vor der Anwendung den Arzt befragen.

 

Die Dosierung wird mit 8 – 15 g pro Liter angegeben.

 

 

 

                          

Breiumschläge mit den gequetschten Blättern haben sich bei

rheumatischen Beschwerden als helfend erwiesen. Zum Gurgeln und spülen bei Mundschleimhautentzündung Halsschmerzen und Rachenkatarrh.

Giltäußerlich angewendet auch als gutes Wundkraut. Aus für Auflagen bei Blutergüssen und Prellungen.

Ysop mit Feigen vermischt und zu einem Absud bereitet ergibt ein Gurgelwasser gegen Halsgeschwülste und Mandelentzündung.

Ysopöl, in der Sonne hergestellt, zum einreiben von nach einem Schlaganfall betroffener und / oder gelähmter Glieder.

Ysop und Öl vermischt ergibt eine Einreibung gegen Läuse.

 

 

 

 

keine bekannt  

 

 

1 % ätherisches Öl, Gerbstoffe, Flavonoide, Bitterstoffe

 

 

Ysop auf Holzkohle verräuchert und in die Ohren steigen lassen, wirkt gegen Ohrensausen und – klingen [ Tinnitus ].

 

Wurde bei den alten Griechen zur Reinigung von Räumen und Orten benutzt. Im Mittelalter kam die Pflanze dann nach Mitteleuropa, hier wurde sie von Hildegard von Bingen erstmals beschrieben. Im 14. Jahrhundert wurde sie im „Buch der Natur“ von Konrad von Megenberg genannt. Im Laufe der Jahrhunderte kamen viele Anwendungsmöglichkeiten hinzu.

 

 

Die Beigabe von Ysopspitzen in z.B. Suppe soll Asthmatikern Erleichterung bringen.

 


Ysopkrautblühendes Ysopkraut